Urban Dialogues Berlin, 16. März 2018

Workshop: „Urban Africa: beyond develop¬ment as usual“

Mehr als 50 „Urbanist:innen“ – Wissenschaftler:innen, Politiker:innen, Unternehmer:innen und Aktivist:innen – aus Afrika und Europa nahmen daran teil und diskutierten die Dynamik und Auswirkungen schneller Urbanisierungsprozesse im subsaharischen Afrika

Mehr als 50 „Urbanisten“ – Wissenschaftler, Politiker, Unternehmer und Aktivisten – aus Äthiopien, Ghana, Nigeria, Südafrika, Deutschland, Österreich und Großbritannien nahmen daran teil und diskutierten die Dynamik und Auswirkungen schneller Urbanisierungsprozesse im subsaharischen Afrika.

In den vergangenen Jahren wurden Entwicklungsnarrative für das subsaharische Afrika zunehmend “urbanisiert“, das heißt sie beziehen sich mehr und mehr auf gesellschaftliche Veränderung und die Rolle von Städten bei einer nachhaltigen Entwicklung. Die Positionen zu möglicher Einflussnahme auf hierfür wesentliche Prozesse sind jedoch sehr unterschiedlich.

Auch ausländische Stakeholder sowie Institutionen und Organisationen auf Seiten der Geberländer spüren die wachsende Bedeutung städtischen Wachstums und damit verbundene Unsicherheit. Experten sehen vor allem das Risiko, dass Entscheidungsträger vor Ort ebenso wie die internationale Gemeinschaft den großen Einfluss von Urbanisierungsprozessen auf die Gesamtentwicklung unterschätzen. Als Beispiel kann die deutsche Entwicklungspolitik dienen: Während ein klares Bekenntnis zur Hilfe bei der Bewältigung anderer großer Herausforderungen besteht, muss es noch Gegenstand der Debatte werden, wie dieses Bekenntnis auch auf strategische Prozesse der Stadtgestaltung ausgeweitet werden kann, und wie außerdem eigene Impulse der Entwicklungsländer verstärkt gefördert werden können.

Vor diesem Hintergrund hat die Alfred Herrhausen Gesellschaft mit ihren Partnern LSE Cities, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Habitat Unit der Technischen Universität Berlin im März einen eintägigen Workshop organisiert mit den Zielen,

  • unterschiedliche Einflüsse auf Urbanisierung im subsaharischen Afrika besser zu verstehen,
  • gegenwärtige Routinen und Gewohnheiten im Umgang mit Stadtentwicklung zu reflektieren,
  • und die Auswirkungen und zentralen Herausforderungen in größerem Kontext zu diskutieren.

Die Arbeitsergebnisse des Workshops bilden eine inhaltliche Grundlage für die nächste Urban Age Conference die in Addis Abeba am 29. und 30. November 2018 stattfinden wird.

Workshop Report


Dieser Report dokumentiert ausgewählte Diskussionsthemen und inhaltliche Highlights des Workshops. Er stellt keinen abgestimmten Bericht dar und beinhaltet keine gemeinsamen politischen Empfehlungen der Teilnehmer.

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