Urban Africa Dinner

Global Perspectives Initiative und Alfred Herrhausen Gesellschaft laden ein zu einer Dialogveranstaltung über Urbanisierungsdynamiken in Afrika

Das stetige Wachstum der Weltbevölkerung und die zunehmende Migration beschleunigen das Entstehen von Megastädten. In Afrika wachsen die Städte am schnellsten: Die Stadtbevölkerung des Kontinents hat sich in den vergangenen Jahren auf 360 Millionen verdoppelt. Diese Entwicklung ist gleichermaßen vielversprechend wie besorgniserregend.

Urbanisierung ist ein signifikanter Indikator für Wirtschaftswachstum, denn 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden in Städten generiert. Gleichzeitig stehen Städte aber auch für 70 Prozent des Energieverbrauchs und der Kohlenstoffdioxidemissionen, und für umfangreiche Herausforderungen bei der Bereitstellung von Wohnraum, sozialen Diensten und Arbeitsplätzen: 38 Prozent der afrikanischen Stadtbevölkerung lebt derzeit in Slums – ein Höchststand der letzten 20 Jahre.

Diese Entwicklung thematisiert das Urban Africa Dinner „African urbanisation dynamics“, zu dem die Global Perspectives Initiative und Alfred Herrhausen Gesellschaft gemeinsam am 1. Oktober in Berlin einladen. Die Veranstaltung bringt führende Wissenschaftler sowie Berater im Bereich Stadt- und Wirtschaftsentwicklung, der Außenpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Das Ziel der Veranstaltung ist es zu diskutieren, wie deutsche Partner strategisch und aufeinander abgestimmt zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik beitragen können. Eine solche Politik soll sowohl die Umsetzung der SDGs und die afrikanische Agenda 2063 fördern als auch notwendige Investitionen ermöglichen, die im afrikanischen Kontext funktionieren, aber Unterstützung von Dritten benötigen.

Das Urban Africa Dinner wird bereichert durch Beiträge von Edlam Yemeru (UNECA, Addis Ababa) und Edgar Pieterse (African Centre for Cities, Cape Town), die zur Rolle einer nachhaltigen Transformation von Städten in einem größeren Kontext sprechen.

Eine nachhaltige und inklusive Weltordnung hängt davon ab, wie Afrika die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistert. Experten und Expertinnen aus dem subsaharischen Afrika und dem Globalen Norden treffen hier für einen fruchtbaren Dialog zusammen, der der Debatte um die großen Herausforderungen unserer gemeinsamen Zukunft nicht ausweicht.

Teilnahme nur mit Einladung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Elisabeth Mansfeld, Leiterin Arbeitsfeld Stadt.

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